Unser Ehrenvorsitzender Peter Jungwirth und seine Kathi

Artikel in der Neu-Anspacher Lokalpresse

Tage der offenen Tür 2007

Printausgabe Frankfurter Neue Presse vom 29.05.2007
Von mutigen Boxern und Frauchens Angst vor dem Überfall
Sachsenhausen. Die Jungboxer Kevin und Kathi sind zwei Jahre alt geworden. Für Kathi Grund genug, Party zu machen. Sie verstand es, bei den Tagen der offenen Tür des Boxer-Klubs Gruppe Frankfurt ihren Artgenossen die Show zu stehlen. Beim Apportieren und Hindernisspringen rannte sie dazwischen, als sie nicht an der Reihe war, brachte Durcheinander in den wohl geordneten Parcours. Was das Publikum mit Lachen und Applaus honorierte. Auch Herrchen Peter Jungwirth schmunzelte über Kathis Gebaren. Zumal sie sich zu ihrem eigenen Auftritt in der Öffentlichkeit erst einmal bitten ließ.

„Zum zehnten Mal öffnen wir über Pfingsten unser Gelände in Nachbarschaft zum Wäldchestag. Schon viele Festbesucher konnten wir für unsere Boxer und den Hundesport begeistern“, sagt Vorsitzende Martina Menzel. Rund ein Dutzend konnten die Verantwortlichen sogar für den Verein gewinnen.

Manche Besucher staunen, wenn sich Boxer mit so genannten Führerscheinen und mehrstufigen Abschlussprüfungen schmücken. Die Hunde empfinden dabei jedoch keinen Leistungsdruck. Was sich besonders dann zeigt, wenn die vierbeinigen Sprinter voller Elan hinter den Helfern des Klubs herrennen und nach Beißwurst oder Armschutz schnappen. Gerade in diesem Trieb liegt der entscheidende Unterschied, wie Frau Menzel betont: „Ein erzogener und ausgeglichener Hund greift nach der Beute und wird dabei niemals dem Helfer gegenüber aggressiv.“

Während solche Übungen zur Vielseitigkeitsprüfung im fortgeschrittenen Alter gehören, empfiehlt der Boxer-Klub grundsätzlich die Begleithundeprüfung, auch „Hundeführerschein“ genannt. Und das nicht nur für Boxer: „Jeder kniehohe Hund sollte diese Prüfung absolvieren, die das gefahrlose Führen und den Umgang mit anderen Menschen bescheinigt“, sagt Martina Menzel. Nach den vielen Medienberichten über Zwischenfälle mit aggressiven Hunden seien viele Halter dafür aufgeschlossen gewesen. Mittlerweile habe das bedauerlicherweise nachgelassen.

Im Boxer-Klub bleibt die Begleithundeprüfung die Grundvoraussetzung für den Besuch höherer Kurse. Und danach streben viele der rund 20 aktiven Mitglieder, worunter immerhin auch Halter von Staffordshire-Terriern oder American Bulldogs sind. Dank den Grundsätzen des Klubs sind auch diese Hunde ausgeglichen, nehmen Aufgaben wie das Suchen von Fährten oder das Stellen von Helfern mit Beißwurst sportlich. Deshalb dürfen zu den Vorführungen Besucher auf den Parcours, die in die Übungen einbezogen werden und die Tiere auch streicheln dürfen.

„Mein Amor ist für mich wie ein Kumpel, mit dem ich viel Spaß habe“, sagt Boxer-Herrchen Reinhold Benz. Schon einige Monate trainiert er dafür mit seinem Hund im Klub. Trainingszeiten sind sonntags ab 8 Uhr und dienstags ab 18 Uhr.

Genauso wichtig ist den Mitgliedern aber die Zucht ihrer Hunde. Deshalb veranstaltet der Boxer-Klub am 7. Oktober eine Spezial-Schau. Dann dürfen sich auch Stars wie Kevin oder Kathi mit ihrem Stammbaum und dem Titel „vom Kurfürst“ schmücken. „In der Zucht hat man in den vergangenen Jahren viel getan, um typische Probleme bei Boxern wie die Schrägstellung von Gelenken zu beheben“, erklärt Martina Menzel. Trotzdem dauere ein Boxerleben meist nur acht bis zehn Jahre. Doch bis dahin hat sich Benz mit seinem Amor noch einiges vorgenommen: So soll der Boxer auch die dritte Stufe der Vielseitigkeitsprüfung absolvieren und kann dann über weite Strecken bei anspruchsvollen Aufgaben eingesetzt werden. (got)



...Bei diesen drei "todesmutigen" handelt es sich um Nicole Pauli, Sven Wetzel 
und Ramona Proske mit Tochter Helena, die es am Dienstag gewagt haben, 
das Matschgelände Wäldchestag zu besuchen...

Tage der offenen Tür 2003 - Frankfurter Neue Presse

Beim Tag der offenen Tür zeigen Hundebesitzer, wie gelehrig ihre Vierbeiner sind

 Sachsenhausen. So hatte sich Rosemarie Menzel ihren Besuch beim  Wäldchestag nicht vorgestellt: Ein  bewaffneter Dieb entreißt ihr die  Handtasche, will sich davonmachen. Doch dank Boxer Chester  von Derrytown und Hundeführerin  Martina Menzel hatte er keine  Chance: Das eingespielte Team  vereitelte die Flucht, in einem  zweiten Durchgang fand Boxerhündin Hera von Nüsseberg sogar  die versteckte Tatwaffe. Was Frau  Menzel da erlebte, war eine Vorführung beim Tag der offenen Tür  des Boxerklubs Gruppe Frankfurt,  der sein Vereinsgelände ebenfalls  im Wäldche unterhält.

  Genau genommen war es sogar  eine Jubiläumsnummer, denn der  Klub feiert in diesem Jahr 100-jähriges Bestehen: Anlass für eine  akademische Feier für geladene  Gäste, die am kommenden Samstag, 14. Juni, ab 18 Uhr im Bürgerhaus Goldstein beginnt. Am 6. und  7. September wird die Öffentlichkeit zum Festabend (Bürgerhaus  Goldstein) eingeladen.

  Natürlich wollten die Herrchen  und Frauchen mit ihren Boxern  dem Publikum etwas Besonderes  bieten. Und so wurden neue Tricks  einstudiert - unter anderem die  Handtaschennummer und die  Hundepyramide, bei der sich die  Boxer in mehreren Linie innen und  außen postieren. Für die eigentlichen Hauptakteure war das harte  Arbeit: "Boxer vertragen die Hitze  nicht gut, wären jetzt viel lieber im  Wasser. Denn sie sind ausgezeichnete Schwimmer", erklärte der 1.  Vorsitzende Peter Jungwirth.

  Und so musste die ein oder andere Vorführung ausfallen, was bei  den Besuchern aber auf Verständnis stieß. Denn sie wollten nicht  nur eine tolle Show sehen, sondern  sich auch über die Hunde und den  Klub informieren. "Boxer sind von  Natur aus freundlich, gutartig und  verspielt. Aber sie haben auch ihre  Flausen, die man ihnen austreiben  muss", erklärte Jungwirth. Etwa  allzu freudiges und übermütiges  Anspringen von Menschen. "Mit  eineinhalb Jahren sollte der Hund  so etwas nicht mehr tun."

  Boxer sind mit drei Jahren ausgewachsen und gehören wie Doggen, Mastiffs und Rottweiler zur  Gruppe der Molosser. Neben  Zuchtschauen und Zuchttauglichkeitsprüfungen bietet der Klub seinen derzeit rund 150 Mitgliedern  Hundesport und Eignungsprüfungen, auf die sich die Hunde schon  im Jugendalter vorbereiten können: Zuerst kommt die Begleithundeprüfung, später werden die Hunde je nach Charakter und gewünschter Verwendung auf Fährtensuche und Schutzdienst geschult, wie Chester von Derrytown  und Hera von Nüsseberg. 1903,  zwei Jahre nach der Geburt des  ersten in Frankfurt offiziell registrierten Boxerwelpen Tucki, entstand die Gruppe Frankfurt als  Unterabteilung des 1895 in München gegründeten Boxerklubs:  "Schon unsere Gründungsväter  hatten vor Augen, woran wir noch  heute arbeiten: Dass der Boxer in  seinem Aussehen und seinem Charakter ein schöner und eleganter  Familienhund sein soll, frei von  plumpen Äußeren und Furcht einflößender Hässlichkeit", betonte  Jungwirth.

    Wer sich, um das zu erreichen,  für den Hundesport entscheidet,  nimmt allerdings ein Stück harte  Arbeit auf sich: "Die Halter müssen nicht nur regelmäßig mit den  Hunden am Übungsbetrieb teilnehmen, sondern darauf achten,  dass ihre Lieblinge sich auch sonst  streng an das Erlernte halten", erklärte Jungwirth. Doch ein Blick  in die Chronik zeigt, dass sich all  die Mühe offenbar lohnt: So belegte 1929 Heinrich Zimmermann mit  "Cato von der Frankenfurt" den  zweiten Platz auf der Reichssiegerprüfung in Leipzig. Rüde "Alf von  der Bombardshöhe" wurde 1956  und 1957 sogar Bundes- und Weltsieger. Natürlich werden auch die  Hundehalter geehrt: So bekam  Joachim Zimmermann, seit über  30 Jahren Mitglied der Gruppe,  vor drei Jahren das Große Sportabzeichen in Gold mit Kranz.

    Ein Bild auf dem Vereinslogo  zeigt, welche Zucht- und Schönheitskriterien für Boxer galten und  gelten: Waren vor 100 Jahren kupierte Schwänze und Ohren gefragt, belässt man diese Körperteile heute im natürlichem Zustand.  Als gewünschte Farbschläge gelten gelb und gestromt mit verschiedenen Farb- und Zeichnungsnuancen. Kriterien, mit denen der  Klub am 6. und 7. September seine  Hunde auf der Jahressieger-Zuchtschau auf der Pferderennbahn Niederrad vorführen wird.

    Der Boxer-Klub Frankfurt informiert noch heute Nachmittag auf  dem Vereinsgelände. Vorführungen gibt es wetterabhängig um 15  und 18 Uhr. (got)

Empfang zum Jubiläum bei der Stadt Frankfurt - Sachsenhäuser Blättche und FAZ

Spezial-Zuchtschau am 6. Oktober 2002

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Tage der offenen Tür 2002 - Bericht in der Frankfurter Neuen Presse

Boxer stellen sich zur Schau vom 21.05.2002

Sachsenhausen. Ein bisschen Spiel, ein bisschen Sport und die Aussicht auf einen stattlichen Knochen: Kein Wunder, dass Boxerdame Hera von Nüsseberg auf das Wort parierte und ihrem Herrchen, dem 1. Vorsitzenden Peter Jungwirth, das gute Stück auf Kommando apportierte. Zur Freude der Zuschauer, die beim Tag der offenen Tür des Boxerklubs Gruppe Frankfurt am Oberforsthaus begeistert applaudierten. Und auch Hera bewies, dass sie Spaß verstand: Denn der Knochen, den sie da auf dem Übungsplatz mit sich herumschleppte, war nur aus Holz.

„Diese Knochen verwenden wir regelmäßig im Hundesport, um unsere Boxer zu trainieren“, erklärte José Ortega, Zweiter Vorsitzender des Vereins. Denn Boxer sind nicht nur verspielt, sondern auch sehr gelehrig, wenn es erfahrene Hundehalter verstehen, ihre Triebe rechtzeitig in die richtigen Bahnen zu lenken. Davon überzeugten sich auch am Pfingstwochenende wieder ein paar Hundert Besucher.

Dass eine richtige Erziehung in angepasster Form für alle Hunde sinnvoll ist, beweist der neueste Service des Clubs: Denn für 25 Euro kann jeder Hundefreund seinen vierbeinigen Freund zehn Stunden lang auf dem Übungsgelände in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wäldchestag ausbilden lassen: „Von Schäferhunden bis Collies kommen alle Rassen zu uns, aber durchaus auch ein paar Mischlinge“, sagte José Ortega.

Auch bei Hera ließen sich Gelehrsamkeit und die Kunststückchen sicher noch steigern, doch vorerst ist Peter Jungwirth eigentlich recht zufrieden. Zumal er ein Spätberufener ist, und zwar als Hundehalter ebenso wie als Vereinsmitglied: „Einen Boxer wollte ich schon als Bub, doch erst im Ruhestand fand ich richtig Zeit dazu.“

Doch nächstes Jahr wollen er und alle rund 150 Vereinsmitglieder neue Maßstäbe setzen: Denn dann feiert die Frankfurter Gruppe des Boxerclubs ihr 100-jähriges Bestehen mit vielen Vorführungen, Wettkämpfen und einer Jahressieger-Zuchtschau. Doch wer es bis dahin schaffen will, muss erst mal erfolgreich einige Hundeprüfungen bestehen.

„Wir hatten auch schon Hunde, die sich dann vor Nervosität an Kleidungsstücken verbissen und deshalb zurückgestellt wurden“, erläutert Ortega. Doch was macht überhaupt den besonderen Reiz eines Boxers aus? „Alle meine Mitschüler wollten damals einen Schäferhund und ich aus Opposition einen Boxer“, erzählt Jungwirth lachend. Seine Begeisterung von den plattnasigen Boxern, die bei aller Wach- und Schutzbereitschaft ausgesprochen gesellige Familienhunde sind, habe ihm damals schon Spott eingebracht.

Aber: „Die aufrechte Haltung des muskulösen Körpers machen die Ästhetik des Boxers aus, seine hohe Aufmerksamkeit den positiven Charakter“, schwärmt Jungwirth. Zusammen mit einigen anderen agilen Wachhunden, darunter Doggen, Rottweilern und Mastiffs, zählt der Boxer zu der Gruppe der Molosser, die wahrscheinlich ihre gemeinsamen Vorfahren in den antiken römischen Kampfhunden haben.

Das brachte sie vor zwei Jahren etwas in Misskredit, und auch der Boxerclub zeigte sich in der Öffentlichkeit etwas zurückhaltender. Um Aggressivität zu verhindern, ist deshalb neben der Erziehung auch die richtige Weiterzucht von Hunden mit gutem Charakter wichtig: Und so einen feinen Titel wie „von Hütteberg“ darf nur tragen, wer aus entsprechend angesehener Boxerfamilie stammt.(got)

Der Boxer-Klub, Gruppe Frankfurt, informiert heute noch bis zum Ende des Wäldchestages am Oberforsthaus 11. Vorführungen sind um 15 und 18 Uhr
 
© Rhein-Main.Net, Online-Dienst der Frankfurter Neue Presse und des Journal Frankfurt

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Am Pfingstwochende war es wieder soweit. Samstag nachmittag wurde der an unser Gelände angrenzende Frankfurter Wäldchestag traditionell durch die Oberbürgermeisterin Frau Petra Roth eröffnet und wir machten unser Tor für die Tage der offenen Tür des Boxer-Klub e. V., Gruppe Frankfurt, auf. Das Frankfurter Wäldchesfest hat eine jahrzehntelange Tradition. Früher bot das Pfingstwochenende die Möglichkeit mit der Familie, Freunden und Bekannten einen schönen Pickniktag im Frankfurter Stadtwald zu verbringen. Heute, wie bei allen großen Volksfesten, drängt sich auf dem Gelände ein Fahrgeschäft an das nächste und von überall her wehen einem die verschiedensten Düfte der Freßbuden entgegen. Das ganze Fest erstreckt sich über vier Tage - Samstag bis Dienstag - wobei der Dienstag der eigentliche Wäldchestag ist.

In diesem Jahr konnten wir ein kleines Jubiläum feiern. Die Tage der offenen Tür fanden zum 5. Mal in Folge statt und waren - auch Dank des hervorragenden Wetters - wieder ein voller Erfolg. Es ist immer wieder erstaunlich, wieviel man mit Offenheit gegenüber der Öffentlichkeit an Aufklärungsarbeit leisten kann und wieviele Vorurteile man aus der Welt schaffen kann. Wie in den Jahren zuvor haben wir auch dieses Jahr wieder Vorführungen durchgeführt, zu denen pro Tag ca. 500 Besucher anwesend waren. Mit Junghunden haben wir den Zuschauern die Anfänge in der Unterordnung gezeigt, wie z. B. Fuß laufen, Sitz- und Platzübung oder aber auch die ersten Schritte beim Apportieren. Die Fortgeschrittenen zeigten dann noch andere Übungen aus dem VPG-Bereich, wie z. B. die Steh- und Vorausübung und Teile aus der Schutzdienstarbeit. Dabei legte unser Ausbildungswart viel Wert darauf, den Zuschauern zu zeigen, daß er jederzeit mit dem Hund den Platz verlassen und mit ihm spielen konnte. Die Zuschauer waren sehr beeindruckt, auch wenn nicht immer alles so funktioniert hat, wie sich das der Hundeführer vorgestellt hatte. Am meisten fasziniert waren die Zuschauer natürlich von unseren kleinen Welpies, die mit ihren knapp 5 Monaten das Gelände unsicher machen durften.

So eine Mammutveranstaltung kann man natürlich nicht einfach so bewerkstelligen. Immerhin bedeutete diese Veranstaltung wieder 6 Tage harte Arbeit (inkl. Auf- und Abbau). Deshalb möchten wir auf diesem Wege unseren immer hilfsbereiten und nicht müde zu kriegenden Mitgliedern und Freunden recht herzlich für die tatkräftige Unterstützung danken. Insgesamt waren es dieses Jahr wieder über 30 Helfer, die zum Erfolg der Veranstaltung beigetragen haben.

Unsere Arbeit ist auf große positive Resonanz gestoßen, das haben wir über den Zuspruch der Besucher erfahren. Es gibt sogar einige Besucher unserer Tage der offenen Tür, die uns schon seit 5 Jahren die Treue halten und sogar an mehr als einem Tag bei uns vorbeikommen. Auf unsere Einladung hin besuchten uns auch Vertreter der lokalen Presse um über unsere Veranstaltung zu berichten. Auch hatten wir dieses Jahr wieder Besuch aus unseren Nachbargruppen und ein Mailie aus dem fernen Stuttgart hatte den Weg zu uns gefunden. Über den Besuch unserer Boxerfreunde haben wir uns sehr gefreut.

So langsam werden wir für nächstes Jahr trainieren. Die Vorbereitungen laufen schon heiß für unser 100jähriges Gruppenjubiläum. Wie wahrscheinlich jedem schon bekannt, werden wir nächstes Jahr die Jahressiegerzuchtschau des Boxer-Klub e. V. austragen. Im Jubiläumsjahr warten aber auch noch andere Aktivitäten auf uns, wie z. B. die 6. Tage der offenen Tür, zu denen wir Sie jetzt schon alle recht herzlich einladen wollen.

Falls Sie Interesse an den Zielen und Interessen unserer Gruppe haben, schauen Sie doch einfach mal unter www.bk-frankfurt.de auf unserer Homepage rein.

Martina Menzel, Schriftführerin

Spezial-Zuchtschau 7. Oktober 2001

Tage der offenen Tür 2001

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Über Pfingsten war es wieder soweit. Zum vierten Mal in Folge haben wir die "Tage der offenen Tür" veranstaltet. 1998 haben wir diese Veranstaltung eingeführt, um unseren Mitmenschen den Deutschen Boxer - samt Wesen und Charakter - näherzubringen und ihnen zu vermitteln, was der Gebrauchshundesport für uns bedeutet. Damals ahnte noch niemand, daß es nur wenige Jahre später dringend notwendig wird, gegen Hundehaß und Angst in der Bevölkerung vorzugehen und zu beweisen, daß unsere "geliebten Boxerlies" nicht im Zusammenhang mit den sogenannten Kampfhunden stehen. Es muß wohl niemandem mehr gesagt werden, daß der sog. Kampfhund nicht auf eine Rasse festgelegt werden kann und das große Übel meist am anderen Ende der Leine zu suchen ist.

Aber zurück zu unserer "Mammutveranstaltung". Wir nutzen gerade das Pfingstwochenende, d. h. Samstag bis einschließlich Dienstag, für eine solche Veranstaltung, da an Pfingsten in Frankfurt und Umgebung traditionell der "Wäldchestag" gefeiert wird. Der Wäldchestag bedeutete in der Vergangenheit, daß die Menschen sich gemeinsam mit Freunden und Bekannten zum Picknicken und Klönen im Frankfurter Stadtwald getroffen haben. In der heutigen Zeit bedeutet das natürlich ein riesiges Festareal mit Fahrgeschäften, Essens- und Getränkeständen, Live-Bühnen und Disco-Zelten. Solch eine Veranstaltung zieht neben den vielen Pressevertretern auch viele Besucher an und da unser Übungsplatz genau am Rand des Festgeländes liegt, nutzen wir natürlich die Möglichkeit, einem breiten Publikum unsere Hunde und die Arbeit mit ihnen vorzustellen. Leider wurden wir dieses Jahr - im Gegensatz zum vergangenen - nicht von Petrus verwöhnt. Er schickte uns am Samstag wahre Eimerladungen Wasser vom Himmel. Der Sonntag wurde allmählich besser und es steigerte sich bis zu einem spitzenmäßigen Dienstag.

Zwei Mal am Tag haben wir dem interessierten Publikum unsere Hunde vorgestellt. Rund 500 Besucher konnten wir an den vier Tagen verzeichnen. Wir hatten verschiedene Gruppen gebildet, so führten ein paar Hunde Anfangsübungen aus dem BH-Bereich vor, auch hatten wir an zwei Tagen eine Gruppe mit vier weißen Boxern, die das Publikum sehr beeindruckt haben. Jeder war begeistert von den weißen Boxern, viele hatten noch nie einen weißen gesehen und hielten diese für sehr selten. Außerdem hatten wir noch vier Hundeführer die jeweils zwei Hunde gleichzeitig führten und viel Beifall - insbesondere beim Abrufen aus dem Platz - erhielten. Im zweiten Teil führten dann einige Hunde verschiedene Übungen aus dem VPG-Bereich, Abteilung B, vor. Zum krönenden Abschluß jeder Vorführung gehörten allerdings Übungen aus der Abteilung C, die immer mit einer Streicheleinheit für unsere Vierbeiner durch unseren Helfer endeten.

Natürlich hatten wir nicht nur die zwei Vorführungen pro Tag. Neben einem Ausschankstand hatten wir noch einen Grillstand und einen Kaffee-/Kuchenstand (der übrigens regen Andrang fand, da wir nur selbstgebackenen Kuchen verkauften). Um eine solche Veranstaltung durchführen zu können, waren wir natürlich auf viele helfende Hände angewiesen. Man muß bedenken, daß es sich hierbei um einen Zeitaufwand mit Auf- und Abbau von insgesamt 6 Tagen handelt, der zum Wohl unseres Boxers geleistet wurde. Wenn man die hinter sich hat, weiß man, was man geleistet hat. Insgesamt waren es dieses Jahr wieder über 30 Helfer, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Mitglieder, Freunde und Verwandte, die uns unterstützt haben.

Im Vorfeld dieser Veranstaltung haben wir nicht nur an die lokalen Pressevertreter Einladungen verschickt, sondern auch an viele hessischen und benachbarten Gruppen. Ganz besonders haben wir uns deshalb über Besuch aus den Gruppen Eppertshausen, Wiesbaden und Rüsselsheim gefreut. Rüsselsheim scheint es bei uns besonders gefallen zu haben, sie waren gleich an zwei Tagen bei uns. Ein herzliches Dankeschön an unsere Boxerfreunde.

Viele Pressevertreter fanden ihren Weg zu uns, in einigen lokalen Zeitungen sind gut geschriebene Berichte mit Fotos von uns veröffentlicht worden. Wer daran Interesse hat, diese zu lesen und natürlich noch viel mehr Informationen über unsere Gruppe zu erhalten, der schaut doch einfach unter www.bk-frankfurt.1a.gs auf unserer Homepage nach.

Wir hoffen im nächsten Jahr noch mehr Boxerfreunde aus anderen Gruppen begrüßen zu dürfen, denn dann feiern wir unser 5. Jubiläum "Tage der offenen Tür". Aber das ist nicht unser letztes Jubiläum in den nächsten Jahren. Die Gruppe Frankfurt kann im Jahr 2003 auf ihr 100jähriges Bestehen zurückblicken.

Martina Menzel, Schriftführerin

Spezial-Zuchtschau am 22. Oktober 2000 - Bericht im Niederräder Anzeiger

Tage der offenen Tür 2000 - Bericht in der Frankfurter Neuen Presse

Bericht über die Tage der offenen Tür (erschienen in den Boxer-Blättern September 2000)

Unser Klubgelände im Frankfurter Stadtwald grenzt genau an das Gelände des traditionsreichen "Wäldchestages", der jährlich über Pfingsten als großes Volksfest mit viel Buden und Fahrgeschäften gefeiert wird. Um diese Gelegenheit zu nutzen, haben wir dieses Jahr zum dritten Mal in Folge über Pfingsten die "Tage der offenen Tür" veranstaltet. Dieses Jahr herrschte wieder großer Andrang und viele Menschen wurden von unseren Vorführungen angezogen. Zwei Mal am Tag drängten sich die Zuschauer in vielen Reihen an unsere Zäune, um unsere Junghunde bei BH-Vorführungen und ausgebildete Hunde bei Vorführungen aus dem SchH-Bereich zu bestaunen. Zwischendurch haben unsere Hunde den Zuschauern bewiesen, daß sie die besten Fußballspieler sind. Es ist immer wieder überraschend, wie groß das Interesse bei Einigen zum Thema Ausbildung des Hundes ist. Da kamen z. B. Kommentare wie "die sind aber lieb und die Hunde hören ja wirklich aufs Kommando". Einige wollten sofort ihre Familie durch einen Boxer vergrößern.

Aber wir hatten nicht nur die Vorführungen mit unseren Hunden. 34 Helfer arbeiteten mit Auf- und Abbau sechs Tage rund um die Uhr; alle aktiven Mitglieder packten kräftig mit an. Schließlich wollten wir unsere Besucher auch richtig mit gegrillten Steaks und Würstchen, Pommes, Kaffee und Kuchen und Getränken bewirten. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei den vielen helfenden Händen bedanken, ohne die diese Veranstaltung nicht hätte ausgetragen werden können.

Im Vorfeld hatten wir auch an örtliche Pressevertreter Einladungen verschickt. Einem Journalisten hat es bei uns so gut gefallen, daß er neben einem interessant geschriebenen Artikel unter dem Motto "Boxer Jacko köpft wie Stürmerstar Bierhoff", gleich drei Tage in Folge bei uns Gast war.

Auch von Seiten des Boxer-Klubs gab es starkes Interesse. Mitglieder der Boxer-Mail fanden aus weiter Ferne den Weg auf unser Gelände. So hatten wir z. B. Besuch aus München und aus Papenburg. Über den Besuch anderer BK-Mitglieder haben wir uns sehr gefreut.

Nachdem diese sechs Tage nun vorbei sind und wir einige Tage Erholungszeit hatten, spreche ich wohl für alle wenn ich sage, daß diese Veranstaltung zwar anstrengend war aber uns allen viel Spaß und anderen unsere kleinen Lieblinge näher gebracht hat.

Martina Menzel, Schriftführerin

Bericht zum 1. Wettkampf um die Boxing-Day-Trophy am 7. November 1999 (erschienen in den Boxer-Blättern Dez. 1999)

Motivation - das ist ein wichtiges Schlagwort nicht nur bei der Gruppenführung und der Ausbildung unserer Boxer. Um diese Motivation für die Hundeführer noch weiter auszubauen und hoch zu halten, hat sich der Vorstand und insbesondere unser Ausbildungswart zum Jahresabschluß etwas besonderes einfallen lassen.

Am 7. November 1999 fand in der Gruppe Frankfurt der 1. Wettkampf um die Boxing-Day-Trophy statt. Neben dem Spaß, den wir alle hatten, sollte das Ziel dieser Veranstaltung sein, daß man einen richtigen Prüfungstag erlebt. Dazu gehörte u. a. die richtige An- und Abmeldung und alles andere, was an einer richtigen Prüfung noch wichtig und zu beachten ist. Dies frischt nicht nur die Kenntnisse der "alten" Hundeführer auf, sondern versetzt die "jungen" Hundeführer auch in eine richtige Prüfungssituation.

Das Wetter war uns leider zum Teil nicht so gut gesonnen. Es war kalt und regnete auch ab und zu. An den Start gingen 17 Hundeführer und Hunde der Gruppe Frankfurt. Von Jung bis Alt konnten alle teilnehmen. Bewertet wurden die vorgeführten Übungen durch unseren Ausbildungswart und ein weiteres Mitglied der Gruppe. Der Wettkampf setzte sich aus drei Kategorien zusammen: Die Zwergsuche (Fährte), die Wanderung (Unterordnung) und der Kampf (Schutzdienst). In Anlehnung an die BK-Prüfungsordnung hatte unser Ausbildungswart eine eigene Boxing-Day-Trophy- Prüfungsordnung erstellt. Immer den Ausbildungsstufen des einzelnen Hundes angepaßt, mußte z. B. jeder Hund eine Fremdfährte suchen, bei der auch noch die Zeit gestoppt wurde oder beim Kampf alle sechs Verstecke revieren (frei oder an der Leine) und mit einem gestoppten Endspurt zur BK-Fahne rennen und diese hissen.

Die Punktvergabe war wie bei einer SchH-Prüfung, pro Kategorie konnte man also 100 Punkte erzielen. Der Ausbildungswart und sein Bewertungskollege beratschlagten lange über die vorgeführten Übungen und die zu vergebende Punktzahl. Die Teilnehmer waren aber alle der Meinung, daß beide fair und korrekt beurteilt haben.

Bei dieser Aktion zeigte sich zu unserer großen Freude, daß besonders auch die jungen Hunde und die Anfänger unter den Hundeführern gute Ergebnisse erzielten. Das spricht wohl auch für das Ausbildungsniveau in unserer Gruppe. Im Gesamteindruck konnten sich die Ergebnisse mit denen einer guten SchH-Prüfung messen. Der Sieger z. B. erhielt 287 Punkte - eine starke Leistung, oder?

Da es bei dieser Veranstaltung keine Verlierer gab, wurden nicht nur die ersten Drei, sondern auch der Teilnehmer mit den wenigsten Punkten gekürt. Er wurde feierlich zum Zwerg ernannt und bekam für den Zeitraum der Siegerehrung nicht nur einen Plüschtierzwerg übergeben, sondern hatte auch die Ehre, die "Zwergenmütze" zu tragen.

Für die Teilnehmer und alle Zuschauer war dieser 1. Wettkampf und mit Boxing-Day-Trophy ein schöner, lehrreicher und vor allen Dingen lustiger Tag. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr. Zum Abschluß ein herzliches Dankeschön an alle Aktiven, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Martina Menzel, Schriftführerin